Project Description

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B10/B14 Verbindung am Leuze – Rosensteintunnel Stuttgart

Auftraggeber
Landeshauptstadt Stuttgart – Tiefbauamt

Aufgabenstellung
– Sachverständige Unterstützung der Bauoberleitung und des Tiefbauamts und Mitwirkung bei der Erstellung des vertraglichen Schriftverkehrs – Erstellung des VOB-gerechten Schriftverkehrs und der VOB-gerechten Erstellung von Protokollen – Prüfung und Bewertung von Mehrkosten-, Bedenken- und Behinderungsanzeigen sowie Nachtragsangeboten bezüglich der Auswirkungen auf die Bauzeit und auf die Fristen – Prüfung und Bewertung der Fristverlängerungsansprüche des ausführenden Unternehmens – Prüfung und Bewertung von finanziellen Forderungen infolge Bauablaufstörungen und Bauablaufänderungen des ausführenden Unternehmens – sachverständige Beratung in strategischen Fragen hinsichtlich Bauablaufstörungen

Projektbeschreibung
Das zentrale Bauwerk bildet der B10-Rosensteintunnel. Mit einer Gesamtlänge von rund 1.300 Meter unterquert dieser den Rosensteinpark und Teile des Zoologisch-Botanischen Gartens Wilhelma. Der Verkehr wird jeweils zweispurig im Richtungsverkehr durch die beiden Tunnelröhren auf direktem Wege zwischen den Knotenpunkten Pragsattel und der Verbindung am Leuze geführt. Ein wichtiger Bestandteil des Straßenbauprojekts ist der Rückbau vorhandener Verkehrsflächen in der Prag- sowie der Neckartalstraße, die durch Grünflächen ersetzt werden und den Anwohnern den Zugang zum Neckarufer erleichtern. Die Entflechtung der Verkehrsströme der B10 und B14 steht bei der Verbindung am Leuze im Mittelpunkt der Planung. Für den B10-Verkehr in Richtung Esslingen kommt eine neue dritte Röhre zum Leuzetunnel hinzu. Ein neuer Kurztunnel ersetzt den heutigen B14-Wender und wird in die signalisierte Kreuzung integriert; er dient als direkter Abbieger in Richtung Innenstadt. Eine zusätzliche Rampe ermöglicht dem B10-Verkehr aus Richtung Pragsattel eine direkte Verbindung über die König-Karls Brücke nach Bad Cannstatt. Zeitgleich werden die bestehenden Tunnelbauwerke des Leuzetunnels betriebs- und sicherheitstechnisch nachgerüstet bzw. instandgesetzt. Ziel der Planung ist eine möglichst umwelt-, natur- und heilwasserschonende Realisierung des Tunnels. Durch die bergmännische Bauweise des Rosensteintunnels werden Eingriffe in den Rosensteinpark und die Wilhelma vermieden. Lediglich in den Anschlussbereichen zur Prag- und Neckartalstraße sind offene Bauweisen vorgesehen.

Baukosten
ca. 275 Mio. EURO

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